CNC-Teile kostengünstig fertigen

5 Tipps zur Kostenvermeidung beim CNC-Fräsen und CNC-Drehen

Frästeile und Drehteile sind Präzisionskomponenten, die dort eingesetzt werden, wo Genauigkeit, Formgüte oder hohe Belastbarkeit eine übergeordnete Rolle spielen. Oftmals sind spanend hergestellte Bauteile damit der Enabler für funktionskritische Systeme. Entsprechend dürfen solche Bauteile in der Regel auch etwas mehr kosten als Bauteile aus anderen Fertigungsverfahren. Branchen, die sich durch Qualität differenzieren, setzen zunehmend auf CNC-Präzisionskomponenten. In der Luftfahrt, der Industrie, der Forschung oder der Medizintechnik sind CNC-Frästeile daher Bestandteil fast aller Lösungen. Die bisher hohen Kosten von CNC-Teilen in der Auftragsfertigung verhinderten bisher aber auch, dass sich kleinere Unternehmen im Qualitätswettbewerb behaupten können.

Wir sind bei InstaWerk angetreten, um höchstqualitative CNC-Bauteile durch digitalisierte Bestellmöglichkeiten kostengünstiger anzubieten, als es unsere Wettbewerber tun. Damit helfen wir allen Innovatoren, die nicht den Budgetluxus von Konzernen genießen, schnell und kostengünstig Innovationen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Wie sich die Kosten von Dreh- und Frästeilen zusammensetzen, möchten wir hier kurz zusammenfassen. Dabei wollen wir auch zeigen, wie sich durch unsere digitale Beschaffungslösung direkte und indirekte Kosten bei der Frästeilbeschaffung senken lassen – und das, ohne sich auf die Risiken der Bestellung von Frästeilen in China oder Osteuropa einlassen zu müssen.

Kosten bei der Frästeilkalkulation

Direkte Kosten von Frästeilen

Oftmals werden die Kosten von CNC-Teilen auf die direkten Beschaffungskosten der Bauteile bei Auftrags- oder CNC-Lohnfertigern reduziert. Diese bilden auch den größten und direkt messbaren Kostenblock.

Der Lohnfertiger kalkuliert bei der Frästeilfertigung neben seinen direkten Kosten für Material, Maschinenstunde, Programmierung und Bediener auch indirekte Eigenkosten mit ein. Dazu gehören etwa die Raumkosten, Stromkosten, der Werkzeugverschleiß, Zinsen und Instandhaltung sowie Fortbildung seiner Mitarbeiter. Dabei kann man in Deutschland je nach Komplexität und Auftragsvolumen von Maschinenstundensätzen beim CNC-Drehen von etwa 50-90 EUR/h und beim CNC-Fräsen von 70-140 EUR/h ausgehen. Im Ausland sind die Lohnkosten in der Regel deutlich günstiger.

Entscheidend ist für uns dabei, die Fokussierung auf das Auftragsvolumen. Aufgrund des organisatorischen Aufwands der Auftragsakquise, der Projektplanung und des Projektrisikos sind Aufträge mit größerem Volumen in der Regel auf das Bauteil bezogen deutlich knapper kalkuliert. Hier setzen wir bei InstaWerk an. Durch die Bündelung von Aufträgen zu größeren Bestellungen und die Reduzierung des organisatorischen Aufwands durch die automatisierte Vorabkalkulation können wir den CNC-Fertigern in unserem Netzwerk größere Auftragsvolumina, Planungssicherheit und den Entfall der Kalkulationskosten anbieten. Entsprechend günstiger können wir durch die Auftragsbündelung jedes einzelne Teil beschaffen.

Wir nutzen aber auch gezielt die Möglichkeiten der Globalisierung und des internationalen Sourcings. Einfache, wenig anspruchsvolle Teile lassen sich effektiv und kostenoptimal im Ausland beschaffen, wenn man die richtigen Fertiger kennt. Durch unser qualifiziertes Fertigernetzwerk mit routinierten Qualitätsaudits sorgen wir für das optimale Verhältnis aus Qualität und Kosten – und das ohne die sonst üblichen Beschaffungsrisiken: Bei InstaWerk haben Sie einen Vertragspartner in Deutschland mit den hier üblichen Bestellprozessen und dem deutschen Qualitätsanspruch.

Den auf diese Weise generierten Kostenvorteil geben wir an unsere Kunden weiter, so dass CNC-Bauteile, die über InstaWerk bestellt wurden, im Durchschnitt 19,6% günstiger sind als bei unseren Wettbewerbern.

Indirekte Kosten von Frästeilen für den Kunden

Neben den reinen Fertigungskosten spielen für unsere Kunden, aber auch indirekte Kosten eine entscheidende Rolle. „Zeit ist Geld“ – und das gilt auch bei Frästeilen. Gerade in Deutschland sind die Lohnkosten für fast alle Unternehmen der größte Kostenblock. Daher ist die effiziente Abwicklung von personalintensiven Prozessen (wie zum Beispiel die Bestellung von Bauteilen oder die Entwicklung von Produkten) ein oft übersehener, aber entscheidender Kostenfaktor bei der Beschaffung von CNC-Dreh- und frästeilen.

Durch unsere Online-Kalkulation reduziert sich die Zeit von der Anfrage bis zur Bestellung von bisher mehreren Tagen bis Wochen auf wenige Klicks. Mit unserer Expresslieferoption ab 24h haben wir schon so manchen Kunden aus brenzligen Situationen geholfen. Wer die Beschaffung also ganzheitlich denkt, kann durch unser digitales Bestellsystem auch versteckte Kosten durch die Zeitersparnis reduzieren – und unter Umständen sogar früher mit seinen Produkten am Markt sein.

Neben allen Maßnahmen zur Kostenreduktion muss bei Fräs- und Drehteilen die Qualität stimmen. Kommt es zu Qualitätsmangel führen Beanstandungen und Überarbeitungen zu hohen Folgekosten. Daher ist bei der Auswahl von CNC-Fertigern stets auch auf die Liefertreue und die Qualität zu achten. Bei InstaWerk betreiben wir ein geschlossenes Fertigernetzwerk, bei dem die Fertiger kontinuierlich auf ihre Liefertreue und Qualität hin bewertet werden. Partner, die stets hervorragende Produkte liefern, werden von uns mit mehr Aufträgen belohnt. Wiederholt unzufriedenstellende Lieferungen führen unmissverständlich zum Ausschluss. Diese absolute Kundenorientierung sorgt für extrem niedrige Reklamationsquoten, hoher Bauteilqualität und zufriedenen Partnern und Kunden.

Organisatorisch bedingte Kosten für Drehteile und Frästeile

Ein oftmals übersehener Aspekt in den Kosten von Dreh- und Frästeilen liegt in den organisatorischen Rahmenbedingungen des anbietenden CNC-Bearbeitern. So muss jede Anfrage gesichtet, auf die Umsetzbarkeit geprüft, kalkuliert, vorgeplant und am Ende in ein schriftliches Angebot überführt werden. Dieser Aufwand rechnet sich gerade im Hinblick auf die zu erwartende Angebotsannahmequote häufig nicht. Steckt der Betrieb auch nur eine Stunde in jedes Angebot und erhält auf jedes 10. Angebot eine Bestellung, summieren sich bei einem Stundensatz von 60 EUR/h die Kosten pro Angebot schon auf 600 EUR. Da es kaum Sinn macht, diese Kosten im einzelnen umzulegen, werden entweder keine Angebote für kleinere Projekte erstellt oder hohe Pauschalpreise mit hohen Reserven als Angebot abgegeben. Beides ist für den Kunden unzufriedenstellend.

Unsere Online-Kalkulation verkürzt den Weg zwischen Anfrage und Fertigung deutlich. Da die Bauteile direkt online kalkuliert werden können, erhält der Kunde sein Angebot in Sekunden und kann zügig eine Entscheidung zum Kauf fällen. Aber auch der Fertiger profitiert von der Online-Kalkulation. Er erhält keine Fertigungsanfragen, sondern konkrete Projektvorschläge mit einem definierten Budget. Durch das Eliminieren von Ineffizienzen trägt InstaWerk damit zu optimalen Projektabläufen auf beiden Seiten bei.

Kosten sparen durch frühzeitige Kalkulation in der Entwicklung

Auch im Bereich der CNC-Fertigung lohnt sich der frühe Blick auf die Kosten – also schon während der Konstruktionsphase des Bauteils. Da die Kalkulation aber bisher sehr aufwendig war, blieb es bisher fast immer bei der Kostenschätzungen des Konstrukteurs, die mit der schwankenden Auftragslage des Auftragsfertigers auch zu bösen Überraschungen zum Fertigungsstart führen kann.

Die Online-Kalkulation von InstaWerk bietet dagegen die Möglichkeit über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg alle Drehteile oder Frästeile kontinuierlich auf ihre Kosten hin zu bewerten und zu optimieren. Typische Fragen, ob etwa ein Bauteil günstiger einteilig oder mehrteilig auszuführen ist, lassen sich so schnell beantworten und auf ihre Auswirkungen in der Konstruktion hin bewerten.

Aber auch das InstaWerk Fertigernetzwerk bietet hier Stärken. Durch die stetige Verfügbarkeit von hunderten Maschinen im Netzwerk können Aufträge zuverlässig bearbeitet werden und freie Fertigungskapazitäten sind stets zum aktuellen Marktpreis verfügbar. Denn die Preisfunktion von InstaWerk bildet nicht die Kosten eines Fertigers ab, sonders des Gesamtmarkts.

Konstruktive Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten

Neben den oben genannten Aspekten liegt der Kern der Kostenreduktion jedoch oft noch in der Konstruktion. Das Vermeiden von scharfkantigen Innenecken, dünnwandigen Strukturen oder hohlen Bauteilen durch Mehrteiligkeit sind oft wiederholte, aber immer noch aktuelle Hinweise. Auch das kritische Hinterfragen von spezifizierten Toleranzen hilft deutlich bei der Kosteneinsparung. Wir haben einige Konstruktionshinweise auf unserer Webseite für interessierte Leser zusammengetragen.

Wer Drehteile oder Frästeile fertigen lassen möchte, ist bei InstaWerk richtig aufgehoben, denn unsere digitalen Prozesse helfen Kosten intelligent zu sparen. Die Online-Kalkulation ist kostenfrei, unverbindlich und einfach möglich. Einfach anmelden, Bauteile im step-Format hochladen und sofort von den Möglichkeiten der Industrie 4.0 profitieren.

Warum Dreh- und Frästeile bei InstaWerk bestellen?

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