InstaWerk hat sein Angebot an Werkstoffen, Nachbehandlungen und Qualitätsoptionen deutlich erweitert. Konstrukteure und Einkäufer erhalten damit Zugriff auf die derzeit größte Konfigurationsvielfalt für Drehteile und Frästeile im Markt.
Insgesamt stehen nun 94 Werkstoffe, über 40 Nachbehandlungen sowie knapp 20 Qualitäts- und Zertifizierungsoptionen zur Verfügung. Kombiniert mit der Möglichkeit, Toleranzen, Passungen, Oberflächengüten und weitere technische Anforderungen direkt aus der technischen Zeichnung zu interpretieren, ergeben sich über eine Million Konfigurationsmöglichkeiten für Drehteile und Frästeile.
Tatsächlich ist das Konfigurationspotenzial praktisch unbegrenzt. Viele technische Anforderungen werden nicht nur über Auswahlfelder definiert, sondern direkt aus der Zeichnung ausgelesen. Dazu gehören beispielsweise spezifische Toleranzen, Form- und Lagetoleranzen oder Oberflächenanforderungen. Dadurch können auch sehr individuelle Bauteilspezifikationen automatisiert kalkuliert und gefertigt werden. Mit diesem Ausbau stellt InstaWerk Konstruktion und Einkauf ein Konfigurationsniveau zur Verfügung, das bislang in dieser Form online nicht verfügbar war.

Strategischer Nutzen für Konstruktion und Einkauf
Die Erweiterung des Angebots hat direkte Auswirkungen auf die tägliche Arbeit von Konstrukteuren und Einkäufern.
Für Konstrukteure und Entwickler von Dreh- und Frästeilen
Konstrukteure erhalten nahezu unbegrenzten Zugang zu Werkstoffen, Fertigungsverfahren und Nachbehandlungen. Dadurch können auch anspruchsvolle Bauteile bereits in der Konstruktion optimal ausgelegt werden, ohne durch eingeschränkte Beschaffungsoptionen limitiert zu sein.
Beispiele sind:
- anspruchsvolle Aluminiumlegierungen der 7000er Reihe
- spezialisierte Werkzeugstähle für verschleißintensive Anwendungen
- Kombinationen aus Wärmebehandlungen und Oberflächenprozessen
- komplexe Fertigungsverfahren wie 5-Achsfräsen oder Erodieren
Damit lassen sich auch komplexe Bauteile wirtschaftlich realisieren, ohne Kompromisse bei Werkstoff oder Fertigungsstrategie eingehen zu müssen.
Für den Einkauf
Auch für Einkäufer entsteht ein erheblicher Effizienzgewinn. Selbst Nischenwerkstoffe oder spezielle Qualitätsnachweise können direkt online kalkuliert werden. Über OCI-Schnittstellen lassen sich die Bauteile anschließend direkt in bestehende ERP-Systeme übernehmen und bestellen.
Dadurch entstehen mehrere Vorteile:
- schnellere Angebotsprozesse
- automatisierbare Beschaffung
- weniger Abstimmungsaufwand mit Lieferanten
- mehr Zeit für strategische und wertschöpfende Einkaufsaufgaben
Gerade bei komplexen Drehteilen und Frästeilen mit spezifischen Anforderungen wird damit eine deutlich effizientere Beschaffung möglich und der bürokratische Aufwand zu einem digitalisierten Regelprozess.
Der InstaWerk Ansatz: digitale Kalkulation und kontrollierte Fertigung
Der Ansatz von InstaWerk verbindet die Geschwindigkeit digitaler Prozesse mit der Prozesssicherheit klassischer industrieller Fertigung. Ziel ist es, die Beschaffung von Drehteilen und Frästeilen deutlich effizienter zu gestalten, ohne Kompromisse bei Qualität, Dokumentation oder technischer Betreuung einzugehen. Die Plattform automatisiert viele Schritte der Angebots- und Bestellphase, während gleichzeitig erfahrene Ingenieure und qualifizierte Fertigungspartner sicherstellen, dass auch komplexe Anforderungen zuverlässig umgesetzt werden.
Online-Kalkulation und automatisierte Angebotsprozesse
Über die InstaWerk Plattform können technische Bauteile direkt online auf Basis von CAD-Modellen und technischen Zeichnungen kalkuliert werden. Die Plattform analysiert dabei automatisch zentrale Merkmale wie Geometrie, Material, Fertigungsverfahren sowie Anforderungen an Toleranzen und Oberflächen. Auch technische Angaben aus der Zeichnung, beispielsweise Passungen, Form- und Lagetoleranzen oder spezifische Rauheitsanforderungen, werden in die Bewertung einbezogen.
Dadurch entsteht ein strukturierter und reproduzierbarer Angebotsprozess. Konstrukteure und Einkäufer erhalten in kurzer Zeit eine belastbare Kalkulation für ihre Drehteile oder Frästeile und können unterschiedliche Varianten oder Werkstoffoptionen direkt vergleichen. Insbesondere bei komplexen Bauteilen reduziert sich damit der Zeitaufwand für Angebotsanfragen und technische Abstimmungen erheblich. Dieser Prozess steht Kunden auch über ERP-Systeme zur Verfügung.
Exklusives Fertigernetzwerk statt offener Plattform
Ein zentraler Bestandteil des InstaWerk Modells ist das kuratierte Netzwerk geprüfter Fertigungspartner. Anders als bei offenen Plattformmodellen, bei denen Aufträge an eine Vielzahl unbekannter Anbieter verteilt werden, arbeitet InstaWerk ausschließlich mit sorgfältig ausgewählten Fertigungsbetrieben zusammen.
Diese Partner werden hinsichtlich Fertigungskompetenz, Maschinenpark, Qualitätsmanagement und Lieferzuverlässigkeit kontinuerlich geprüft. Dadurch entsteht ein kontrolliertes Netzwerk mit klar definierten Qualitätsstandards. Für Kunden bedeutet das eine deutlich höhere Prozesssicherheit, insbesondere bei technisch anspruchsvollen Drehteilen und Frästeilen.
Gleichzeitig ermöglicht das Netzwerk eine hohe Fertigungstiefe. Unterschiedliche Technologien wie Präzisionsdrehen, 5-Achsfräsen, Erodieren oder spezialisierte Nachbehandlungen können innerhalb eines abgestimmten Liefernetzwerks umgesetzt werden.
Eigenes Qualitätsmesszentrum
Zur zusätzlichen Qualitätssicherung betreibt InstaWerk ein eigenes Qualitätsmesszentrum. Hier kommen moderne Mess- und Prüfsysteme zum Einsatz, darunter hochpräzise Zeiss Koordinatenmessmaschinen (KMM). Bauteile können damit unabhängig geprüft und dokumentiert werden, bevor sie an den Kunden ausgeliefert werden. Gleichzeitig wird hiermit ein datenbasiertes Qualitätsaudit der Hersteller durchgeführt.
Das Messzentrum ermöglicht unter anderem die Erstellung von detaillierten Prüfberichten, die Vermessung komplexer Geometrien sowie die Überprüfung kritischer Funktionsmaße. Gerade bei Bauteilen mit engen Toleranzen oder hohen Dokumentationsanforderungen, wie sie in der Luftfahrt und der Medizintechnik üblich sind, schafft dies zusätzliche Sicherheit.
Qualitätsmanagement und dokumentierte Prozesse
Alle Prozesse bei InstaWerk sind nach ISO 9001 organisiert. Das betrifft sowohl die internen Abläufe als auch die Zusammenarbeit mit Fertigungspartnern. Zusätzlich stehen zahlreiche Optionen für Qualitätsdokumentation und Zertifikate zur Verfügung, darunter Werkstoffzeugnisse, Erstmusterprüfberichte oder spezielle Prüfprotokolle.
Damit lassen sich auch regulatorische Anforderungen oder branchenspezifische Qualitätsrichtlinien zuverlässig abbilden. Besonders in Industrien mit hohen Compliance-Anforderungen ist eine transparente Dokumentation entlang der gesamten Lieferkette entscheidend. Bei InstaWerk ist dies mit wenigen Klicks erledigt.
Persönliche technische Betreuung durch ein Ingenieurteam in Deutschland
Trotz der starken Digitalisierung der Prozesse bleibt der persönliche Kontakt ein zentraler Bestandteil des InstaWerk Ansatzes. Kunden haben jederzeit einen festen Ansprechpartner aus dem Ingenieurteam in Deutschland, der sie vor, während und nach dem Projekt begleitet.
Diese technische Betreuung unterstützt beispielsweise bei der Bewertung von Zeichnungen, der Auswahl geeigneter Werkstoffe oder der Optimierung von Bauteildesigns für eine wirtschaftliche Fertigung. Auch während der Produktionsphase steht das Team für Rückfragen oder technische Abstimmungen zur Verfügung.
Gerade bei komplexen Drehteilen und Frästeilen mit spezifischen Anforderungen sorgt diese Kombination aus digitaler Plattform und persönlicher Ingenieurbetreuung für eine hohe Planungssicherheit und einen reibungslosen Projektablauf.
Neue Werkstoffe für Drehteile und Frästeile
Mit der Erweiterung stehen nun insgesamt 94 Werkstoffe zur Verfügung. Damit bietet InstaWerk aktuell die größte Werkstoffauswahl für online kalkulierbare Drehteile und Frästeile. Die neuen Werkstoffe erweitern insbesondere das Angebot in den Bereichen hochfeste Aluminiumlegierungen, Werkzeugstähle, Spezialstähle und technische Kunststoffe.

Flexible Werkstoffoptionen
Edelstahl (beliebig)
Diese Option ermöglicht die Fertigung aus Edelstahl, ohne eine spezifische Legierung vorzugeben. Dadurch können Fertigungspartner eine technisch geeignete und gleichzeitig kosteneffiziente Variante auswählen. Diese Flexibilität ist besonders bei weniger kritischen Anwendungen sinnvoll, bei denen Korrosionsbeständigkeit im Vordergrund steht.
Stahl (beliebig)
Bei allgemeinen Stahlbauteilen ist häufig keine exakt definierte Legierung erforderlich. Die Option erlaubt eine wirtschaftliche Materialauswahl durch den Fertiger. Für viele mechanische Komponenten oder Halterungen kann so ein optimales Verhältnis aus Festigkeit, Verfügbarkeit und Preis erreicht werden.
Aluminium (beliebig)
Auch bei Aluminiumteilen ist eine konkrete Legierung nicht immer notwendig. Diese Option ermöglicht eine kosteneffiziente Materialwahl für leichte Bauteile. Besonders im Prototypenbau oder bei funktionsorientierten Komponenten kann dadurch eine wirtschaftliche Fertigung erreicht werden.
Hochfeste Aluminiumlegierungen
Aluminium EN AW-7021 (AlZn5,5Mg1,5)
Diese hochfeste Aluminiumlegierung gehört zur 7000er Reihe und bietet eine sehr gute Kombination aus Festigkeit und Gewicht. Sie eignet sich besonders für hochbelastete Strukturteile. In der Zerspanung wird sie häufig für Präzisionskomponenten eingesetzt.
Aluminium EN AW-7019 (3.4325 / AlZn4Mg2Mn)
Diese Legierung zeichnet sich durch gute Schweißbarkeit und hohe Festigkeit aus. Sie wird häufig im Fahrzeugbau und im Maschinenbau eingesetzt. Für komplexe Frästeile bietet sie eine gute Balance zwischen mechanischen Eigenschaften und Bearbeitbarkeit.
Aluminium EN AW-7022 (3.4345 / AlZn5Mg3Cu)
Eine sehr hochfeste Aluminiumlegierung mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften. Sie wird typischerweise für strukturell belastete Bauteile eingesetzt. Für präzise Frästeile ermöglicht sie eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht.
Aluminium EN AW-7020 (3.4335 / AlZn4,5Mg1)
Diese Legierung ist besonders im Fahrzeug- und Anlagenbau verbreitet. Sie bietet hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Schweißbarkeit. Für strukturrelevante Bauteile ist sie eine interessante Alternative zu klassischen Aluminiumlegierungen.
Spezial- und Werkzeugstähle
Edelstahl AISI 314 (1.4841 / X15CrNiSi25-21)
Ein hochtemperaturbeständiger Edelstahl mit sehr guter Oxidationsbeständigkeit. Er wird häufig in Ofenanlagen oder Hochtemperaturumgebungen eingesetzt. Für spezielle Drehteile oder Frästeile in thermisch belasteten Anwendungen ist dieser Werkstoff besonders geeignet.
Edelstahl AISI 630 (1.4542 / X5CrNiCuNb16-4)
Auch bekannt als 17-4 PH, handelt es sich um einen ausscheidungshärtenden Edelstahl mit hoher Festigkeit. Der Werkstoff kombiniert gute Korrosionsbeständigkeit mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften. Er wird häufig in der Luftfahrt, im Maschinenbau und in der Medizintechnik eingesetzt.
Werkzeugstahl AISI D2 (1.2379 / X155CrVMo12-1)
Ein verschleißfester Kaltarbeitsstahl mit sehr hoher Härte. Typische Anwendungen sind Schneidwerkzeuge, Stempel oder Formen. Für präzise Drehteile und Frästeile mit hoher Verschleißbelastung ist dieser Werkstoff besonders geeignet.
Werkzeugstahl AISI P20 (1.2312 / 40CrMnMoS8-6)
Dieser vorvergütete Werkzeugstahl wird häufig im Formenbau eingesetzt. Er bietet gute Bearbeitbarkeit und stabile mechanische Eigenschaften. Besonders bei komplexen Frästeilen im Werkzeug- und Formenbau ist er weit verbreitet.
Werkzeugstahl AISI O2 (1.2842 / 90MnCrV8)
Ein ölgehärteter Werkzeugstahl mit guter Maßstabilität. Er eignet sich für Präzisionswerkzeuge und Bauteile mit hohen Anforderungen an Verschleißfestigkeit. Für präzise Drehteile ist er eine häufig eingesetzte Werkstoffoption.
Werkzeugstahl AISI H11 (1.2343 / X37CrMoV5-1)
Ein Warmarbeitsstahl mit hoher Temperaturbeständigkeit und guter Zähigkeit. Er wird typischerweise für Druckgussformen oder Werkzeuge eingesetzt. Auch bei hochbelasteten Maschinenkomponenten ist dieser Werkstoff verbreitet.
Vergütungsstahl AISI 4140 (+S) / 42CrMo(S)4
Ein hochfester Vergütungsstahl mit sehr guten mechanischen Eigenschaften. Er wird häufig für Wellen, Achsen oder hochbelastete Maschinenteile verwendet. Für Drehteile mit hohen Festigkeitsanforderungen gehört er zu den Standardwerkstoffen.
Technische Kunststoffe und NE-Metalle
POM-C ESD (Polyoxymethylen ESD)
Dieser Kunststoff ist elektrostatisch ableitfähig und wird häufig in der Elektronikfertigung eingesetzt. Er verhindert elektrostatische Entladungen und schützt empfindliche Bauteile. Für präzise Frästeile im Elektronikbereich ist er besonders relevant.
PP-GF40 (glasfaserverstärktes Polypropylen)
Der hohe Glasfaseranteil sorgt für deutlich höhere Steifigkeit und Temperaturbeständigkeit. Dadurch eignet sich der Werkstoff für strukturelle Kunststoffbauteile. Besonders im Maschinenbau oder in technischen Gehäusen kommt er häufig zum Einsatz.
Rotguss EN CC493K (RG7 / CuSn7Zn4Pb7)
Ein klassischer Werkstoff für Gleitlager und verschleißbeanspruchte Bauteile. Rotguss bietet sehr gute Notlaufeigenschaften und gute Korrosionsbeständigkeit. Für Drehteile im Maschinenbau ist dieser Werkstoff weit verbreitet.
Neue Nachbehandlungen
Mit den neuen Optionen stehen nun über 40 Nachbehandlungen für Drehteile und Frästeile zur Verfügung. Damit bietet InstaWerk aktuell das breiteste Nachbehandlungsangebot unter vergleichbaren Anbietern. Die neuen Verfahren erweitern insbesondere die Möglichkeiten im Bereich Korrosionsschutz, Wärmebehandlung und Oberflächenveredelung.

Tri-Chrome Passivierung (z. B. Surtech 650)
Diese moderne Passivierung schützt metallische Oberflächen vor Korrosion und erfüllt gleichzeitig aktuelle Umweltanforderungen. Sie wird häufig als Ersatz für chromhaltige Verfahren eingesetzt. Besonders bei verzinkten Drehteilen sorgt sie für langfristigen Korrosionsschutz.
QPQ / Quench-Polish-Quench (z. B. Tenifer)
Ein thermochemisches Verfahren zur Erhöhung der Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit. Die Oberfläche erhält eine sehr harte Diffusionsschicht. Typische Anwendungen sind hochbelastete Maschinenkomponenten oder Präzisionsteile.
Karburieren
Bei diesem Wärmebehandlungsverfahren wird Kohlenstoff in die Oberfläche des Stahls eingebracht. Dadurch entsteht eine harte Randschicht bei gleichzeitig zähem Kern. Es wird häufig für Zahnräder, Wellen oder mechanisch belastete Drehteile eingesetzt.
Einzeln verpackt
Diese Option sorgt dafür, dass jedes Bauteil separat verpackt wird. Dadurch werden empfindliche Oberflächen oder präzise Geometrien beim Transport geschützt. Besonders bei hochwertigen Frästeilen oder beschichteten Bauteilen ist dies relevant.
Bürsten
Beim Bürsten wird eine definierte Oberflächenstruktur erzeugt. Das Verfahren wird häufig für dekorative Metalloberflächen eingesetzt. Gleichzeitig können leichte Bearbeitungsspuren reduziert werden.
Verzinnen
Eine Zinnbeschichtung verbessert Korrosionsschutz und Lötbarkeit von Bauteilen. Sie wird häufig bei elektronischen Komponenten oder Kontaktteilen eingesetzt. Auch bei Drehteilen für elektrische Anwendungen ist sie verbreitet.
Anlassen
Beim Anlassen werden innere Spannungen im Werkstoff reduziert und die gewünschte Härte eingestellt. Das Verfahren ist ein wichtiger Schritt nach dem Härten. Es verbessert die Zähigkeit von hochbelasteten Bauteilen.
Passivieren
Passivieren erhöht die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahloberflächen. Dabei wird die natürliche Schutzschicht des Materials stabilisiert. Das Verfahren wird häufig bei Präzisionsbauteilen aus Edelstahl eingesetzt.
Lackieren
Eine Lackschicht schützt Bauteile vor Korrosion und kann gleichzeitig optische Anforderungen erfüllen. Unterschiedliche Farbtöne oder Oberflächenstrukturen sind möglich. Für sichtbare Bauteile oder Gerätekomponenten ist dies besonders relevant.
Kolsterisieren
Ein spezielles Diffusionsverfahren für Edelstahl, das die Oberflächenhärte deutlich erhöht. Gleichzeitig bleibt die Korrosionsbeständigkeit erhalten. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für verschleißbelastete Edelstahlteile.
Nitrieren
Beim Nitrieren wird Stickstoff in die Oberfläche des Stahls eingebracht. Dadurch entsteht eine harte, verschleißfeste Randschicht. Das Verfahren wird häufig für hochbelastete Maschinenbauteile eingesetzt.
Neue Qualitäts- und Zertifizierungsoptionen
Neben Werkstoffen und Nachbehandlungen wurde auch das Angebot an Qualitätsoptionen und Zertifikaten deutlich erweitert. Insgesamt stehen nun knapp 20 Optionen zur Verfügung. Damit lassen sich Qualitätsdokumentation, regulatorische Anforderungen und Compliance-Vorgaben deutlich einfacher abbilden als bei den meisten anderen Online-Anbietern.
Premium-Prüfbericht (KMM)
Dieser Prüfbericht basiert auf Messungen mit einer Koordinatenmessmaschine. Mehrere Bauteile werden vermessen und die Ergebnisse dokumentiert. Besonders bei präzisen Drehteilen und Frästeilen mit engen Toleranzen ist dies eine wichtige Qualitätsabsicherung.
Erstmusterprüfbericht (EMPB / FAIR)
Der EMPB dokumentiert, dass ein Bauteil vollständig gemäß Spezifikation hergestellt wurde. Er enthält Messberichte, Werkstoffnachweise und gegebenenfalls Prozessdokumentationen. Besonders in der Serienfertigung oder bei Erstfreigaben ist dieser Bericht wichtig.
2.1 Werksbescheinigung – DIN EN 10204
Diese Bescheinigung bestätigt die Einhaltung der vereinbarten Spezifikationen durch den Hersteller. Sie enthält keine individuellen Prüfergebnisse. Für viele Standardbauteile ist diese Dokumentation ausreichend.
2.2 Werkszeugnis – DIN EN 10204
Das Werkszeugnis enthält zusätzliche Informationen aus Produktionsprüfungen oder vergleichbaren Chargen. Dadurch entsteht eine erweiterte Dokumentation der Materialeigenschaften. In vielen Industriebereichen ist dies eine gängige Anforderung.
Werkstoffnachweis (EN 10204 3.1)
Der Werkstoffnachweis bestätigt die chemische Zusammensetzung des Materials. Er basiert auf Prüfdaten der gelieferten Charge oder einer Spektralanalyse. Für sicherheitsrelevante Bauteile ist dies häufig verpflichtend.
Werkstoffprüfung durch unabhängiges Prüflabor
Hier wird die Materialanalyse durch ein akkreditiertes Labor wie TÜV oder SGS durchgeführt. Dadurch entsteht eine besonders belastbare Dokumentation. Diese Option wird häufig bei kritischen Anwendungen oder regulatorischen Anforderungen genutzt.
Rauheits-Messbericht
Dieser Bericht dokumentiert gemessene Oberflächenrauheiten an definierten Messpunkten. Die Messstellen werden direkt in der technischen Zeichnung markiert. Besonders bei funktionalen Oberflächen ist diese Prüfung relevant.
Protokoll der Wärmenachbehandlung
Das Protokoll dokumentiert alle Schritte eines Wärmebehandlungsprozesses. Dazu gehören beispielsweise Temperaturen und Prozesszeiten. Dadurch wird der gesamte Wärmebehandlungsprozess transparent nachvollziehbar.
Ursprungszeugnis (IHK)
Dieses Dokument bestätigt das Herkunftsland eines Produkts. Es wird häufig für internationale Lieferungen benötigt. In bestimmten Branchen ist es Voraussetzung für Importprozesse.
Ursprungsland und HS Code auf Rechnung
Hier werden Ursprungsland und Warentarifnummer direkt auf der Rechnung ausgewiesen. Das erleichtert Zollabwicklung und Importprozesse. Besonders bei internationalen Beschaffungsvorgängen ist dies hilfreich.
Eigenerklärung Reach und RoHS
Diese Erklärung bestätigt die Einhaltung relevanter EU-Regulierungen für Materialien und Chemikalien. Sie basiert auf Vereinbarungen mit allen Fertigungspartnern. Für viele Industriebranchen ist diese Dokumentation erforderlich.
Eigenerklärung Russland-Sanktionen
Diese Erklärung bestätigt die Einhaltung der aktuellen Sanktionsregelungen. Sie basiert auf entsprechenden Vereinbarungen mit den Fertigungspartnern. Besonders bei internationalen Lieferketten ist dies relevant.
Lieferantenkodex (Code of Conduct)
Der Lieferantenkodex definiert grundlegende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Compliance und Arbeitsbedingungen. InstaWerk stellt hierzu eine unterzeichnete Vereinbarung bereit. Dadurch wird Transparenz in der Lieferkette geschaffen.
Geheimhaltungsvereinbarung (GHV)
Diese Vereinbarung schützt vertrauliche technische Informationen. Sie wird von InstaWerk unterzeichnet bereitgestellt und kann vom Kunden gegengezeichnet werden. Besonders bei sensiblen Konstruktionen ist dies wichtig.
ISO 9001 Fertigungspartner
Mit dieser Option wird sichergestellt, dass die gesamte Bestellung von einem ISO 9001 zertifizierten Fertigungspartner produziert wird. InstaWerk stellt eine entsprechende Bestätigung aus. Dies erhöht die Prozesssicherheit bei komplexen Bauteilen.
Eigenerklärung POP
Diese Erklärung bestätigt die Einhaltung von Regelungen zu persistenten organischen Schadstoffen. Sie basiert auf entsprechenden Vereinbarungen mit allen Fertigungspartnern. Besonders bei international regulierten Produkten ist dies relevant.
Drehteile und Frästeile jetzt online kalkulieren
Mit dem Ausbau des Angebots bietet InstaWerk aktuell die größte Konfigurationsvielfalt für online kalkulierbare Drehteile und Frästeile. Konstrukteure erhalten Zugang zu einer breiten Auswahl an Werkstoffen und Fertigungsoptionen. Einkäufer können selbst komplexe Bauteile direkt kalkulieren und digital beschaffen. Gleichzeitig sorgt das kuratierte Fertigernetzwerk und das eigene Qualitätsmesszentrum für eine kontrollierte und zuverlässige Umsetzung.
Drehteile und Frästeile können direkt online kalkuliert werden.
Die technische Zeichnung wird automatisch analysiert, Anforderungen werden erkannt und in die Preisberechnung integriert. Erleben Sie unsere neue Vielfalt: Jetzt Bauteile hochladen und online kalkulieren.
