Nachbehandlungen mit wenigen Klicks

CNC-Teile und Nachbehandlungen bequem aus einer Hand. Direkt im Online-Kalkulator.

Gerade wenn erhöhte oder vielfältige Anforderungen an Bauteile gestellt werden, genügen die werkstoffspezifischen Eigenschaften oft nicht mehr den Ansprüchen. Wer beispielsweise die geringe Dichte von Aluminiumbauteilen mit einer erhöhten Beständigkeit gegen Medien oder Abrieb kombinieren möchte, wird mit der Legierungswahl alleine nicht ins Ziel kommen. Hier spielen Nachbehandlungen ihre Stärke aus. Mit Wärmebehandlungen, Beschichtungen oder Oberflächenmodifikationen lässt sich das Eigenschaftssprektrum vieler metallischer Legierungen auf den Anwendungsfall maßschneidern.

Bisher war mit solchen Operationen aber entweder eine lange Suche nach geeigneten Lohnfertigern mit speziellen Nachbehandlungsnetzwerken gefordert oder man musste sich selbst um den zweiten Fertigungsschritt kümmern. Gerade in der Produktentwicklung kann dies unklare Kosten nach sich ziehen. Daher bieten wir bei InstaWerk für Dreh- und Frästeile viele Standard-Nachbehandlungen nun transparent und jederzeit verfügbar online an.

Einfach Bauteil hochladen, Werkstoff auswählen und die gewünschte Nachbehandlung auswählen. Der Preis wird sofort errechnet und die Lieferzeit angepasst.

Da mit vielen Nachbehandlungen detaillierte Abstimmungen bezüglich beispielsweise der Schichtdicke beim Eloxieren oder der Farbe beim Pulverbeschichten einhergehen, melden wir uns nach der Anfrage nochmals mit einem technischen Kunden-Support zur Klärung aller offenen Fragen. So können wir noch besser auf Ihre Fragen eingehen und Ihre Wünsche berücksichtigen.

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Als Online-Fertiger bietet InstaWerk umfassende Nachbehandlungen für diverse Werkstoffe: Ob Aluminium, Stahl oder Edelstahl.


Wärmebehandlungen
  • Anlassen
  • Härten
  • Spannungsarmglühen
  • Gasnitrieren
  • Plasmanitrieren
  • QPQ / Quench-Polish-Quench, z. B. Tenifer
  • Karburieren
  • Kolsterisieren
  • Nitrieren
Oberflächenbehandlungen
  • Brünieren
  • Sand- und Glasperlenstrahlen
  • Eloxieren
  • Chromatieren
  • Gleitschleifen
  • Elektropolieren
  • Phosphatieren
  • Oxidieren
  • Harteloxieren
  • Kunststoffpolitur
  • Tri-Chrome Passivierung, z. B. Surtech 650
  • Bürsten
  • Passivieren
Beschichtungen
  • Verchromen
  • Hartverchromen
  • Verzinken
  • Vernickeln
  • Pulverbeschichten
  • Verzinnen
  • Lackieren
Kennzeichnungen, Beschriftungen usw.
  • Lasergravur
  • Ultraschallreinigung
  • Gefräste Gravur
  • Einzelverpackung
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Wärmebehandlungen für CNC-Teile

Härten

Welche Werkstoffe lassen sich härten? Einsatz bei diversen Stählen und Gusseisenlegierungen ab 0,2% Kohlenstoffgehalt

  • Härten erfolgt in der Regel durch eine Erwärmung des Bauteils, dem Halten auf Temperatur und ein schnelles Abschrecken. Die Gefügeänderung durch den Wärmeeintrag wird beim raschen Abkühlen „eingefroren“ und erzeugt eine erhöhte Randhärte.
  • Erhöhte Verschleißfestigkeit der Bauteile
  • Erhöhte Randhärte

Spannungsarmglühen

Wann ist das Spannungsarmglühen einsetzbar? Einsatz bei fast allen metallischen Werkstoffen; Aluminiumlegierungen, Stählen und Edelstählen.

  • Durch das Spannungsarmglühen werden wirkende Eigenspannungen im Bauteil durch eine Erhöhung der Temperatur abgebaut. Durch die langsame Erwärmung und die noch langsamere Abkühlung relaxieren die wirkenden Eigenspannungen ohne Verzug.
  • Verzugsarme spanende Bearbeitung, da keine Eigenspannungen mehr freigesetzt werden.
  • Reduzierung der wirkenden Eigenspannungen im Bauteil bei Nutzung

Gasnitrieren

Welche Materialien kann man gasnitrieren? Einsatz u.a. bei vergüteten Nitrierstählen, Baustählen, Vergütungsstähle

  • Beim Gasnietrien als thermochemisches Verfahren diffundiert aus gasförmigen Ammonik (NH3) atomarer Stickstoff in den Stahl. Dadurch entsteht eine verschleißfeste und korrosionsbeständige Randschicht von ca. 0,2 -1,0 mm.
  • Verzugsarmes Verfahren
  • Erhöhte Dauerfestigkeit
  • Verbesserter Korrosionsschutz

Plasmanitrieren

Welche Werkstoffe sind für das Plasmanitrieren geeignet? Einsatz u.a. bei vergüteten Nitrierstählen, Baustählen, Vergütungsstähle

  • Auch beim Plasmanitrieren diffundiert Stickstoff in den Stahl ein. Allerdings wird der atomare Stickstoff in einer (ionisierten) Plasmaumgebung erzeugt, womit sich eine hohe Gleichmässigkeit des Nitrieres bei höherne Kosten ergibt.
  • Sehr geringer Verzug der Bauteile
  • Exzellenter Korrosionschutz

QPQ / Quench-Polish-Quench, z. B. Tenifer

Welche Werkstoffe ist QPC geeignet? Geeignete Stähle, insbesondere niedrig- und mittellegierte Stähle.

  • QPQ ist ein mehrstufiges thermochemisches Verfahren, bei dem die Oberfläche durch Nitrieren, Polieren und anschließendes Nachoxidieren behandelt wird. Dadurch entsteht eine harte, verschleißfeste Randschicht mit zusätzlichem Korrosionsschutz.
  • Erhöhte Verschleißfestigkeit und Oberflächenhärte
  • Verbesserter Korrosionsschutz gegenüber unbehandeltem Stahl

Karburieren

Welche Werkstoffe ist das Karbunieren geeignet? Einsatzstähle und geeignete niedriglegierte Stähle mit niedrigem Kohlenstoffgehalt.

  • Beim Karburieren wird Kohlenstoff in die Randzone des Bauteils eingebracht. Anschließend kann das Bauteil gehärtet werden, wodurch eine harte, verschleißfeste Oberfläche bei gleichzeitig zähem Kern entsteht.
  • Hohe Randhärte bei belastbaren Bauteilen
  • Gute Kombination aus Verschleißschutz und Kernzähigkeit

Anlassen

Welche Werkstoffe ist das Anlassen geeignet? Gehärtete Stähle und geeignete Stahllegierungen.

  • Anlassen erfolgt nach dem Härten und dient dazu, innere Spannungen zu reduzieren und die mechanischen Eigenschaften gezielt einzustellen. Je nach Temperatur können Härte, Zähigkeit und Sprödigkeit des Bauteils beeinflusst werden.
  • Reduzierung von Sprödigkeit nach dem Härten
  • Einstellung eines ausgewogenen Verhältnisses aus Härte und Zähigkeit

Kolsterisieren

Welche Werkstoffe ist das Kolsterisieren geeignet? Austenitische Edelstähle und ausgewählte korrosionsbeständige Legierungen.

  • Kolsterisieren ist ein thermochemisches Verfahren zur Härtung der Randzone, ohne die Korrosionsbeständigkeit des Edelstahls wesentlich zu beeinträchtigen. Dabei wird Kohlenstoff in die Oberfläche eingebracht und eine harte, verschleißbeständige Randschicht erzeugt.
  • Deutlich erhöhte Oberflächenhärte bei Edelstahl
  • Verbesserte Verschleißfestigkeit bei erhaltener Korrosionsbeständigkeit

Nitrieren

Welche Werkstoffe ist das Nietrieren geeignet? Geeignete Stähle, insbesondere nitrierfähige Vergütungs-, Werkzeug- und Einsatzstähle.

  • Beim Nitrieren wird Stickstoff in die Randzone des Bauteils eingebracht. Dadurch entsteht eine harte und verschleißfeste Oberfläche, ohne dass das Bauteil vollständig durchgehärtet werden muss. Das Verfahren eignet sich besonders für hochbelastete Funktionsflächen.
  • Erhöhte Randhärte und Verschleißfestigkeit
  • Geringer Verzug im Vergleich zu klassischen Härteverfahren
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Oberflächenbehandlungen für Frästeile

Brünieren

Welche Werkstoffe kann man brünieren? Brünieren ist bei allen oxidierbaren Werkstoffen (z.B. Stahl, Edelstahl, Eisen, Messing, Bronze) einsetzbar.

  • Beim Brünieren wird ein „Edelrost“ – also eine gewünschte Metall-Oxidverbindung – durch das Eintauchen des Werkstücks in eine alkalische oder saure Lösung auf eisenhaltigen Oberflächen erzeugt, die dem Korrosionsschutz dient. Da kein weiterer Stoff auf das Bauteil aufgebracht wird, spricht man hier auch nicht von Beschichtungen. Die Oberfläche ist nach der Behandlung schwarz.
  • Verbesserter Korrosionsschutz
  • Gute optische Eigenschaften (tiefschwarz)
  • Reduzierung der Reflexion
  • Hohe Maßhaltigkeit aufgrund geringem Temperatureintrag

Sand- und Glasperlenstrahlen

Wo einsetzbar? Grundsätzlich bei allen Werkstoffen andwendbar, vorteilhaft vor allem bei Metallbauteilen.

  • Beim Sand- und Glasperlenstrahlen werden Abrassivpartikel unter Drucklufteinsatz auf das Metallteil gerichtet. Dabei werden Teile der Oberfläche abgetragen und es geht in der Regel eine Mattierung der Oberfläche einher. Das Strahlen kann beispielsweise dem Entgraten der Bauteile dienen. Beim Glasperlenstrahlen werden die Oberflächen gegenüber dem Sandstrahlen weniger stark aufgerauht.
  • Erhöhte Randschichtfestigkeit durch Verdichtung der Oberfläche
  • Weitestgehende Gratfreiheit, dafür aber auch weniger ausgeprägte Ecken
  • Auch gerade für zu verklebende Bauteile bei entsprechender Vorbereitung geeignet, da der Klebstoff einen Mikroformschluss bildet

Eloxieren

Welche Werkstoffe kann man eloxieren? Das Eloxieren lässt sich ausschließlich bei Aluminiumlegierungen einsetzen.

  • Beim Eloxieren werden Aluminiumbauteile galvansich behandelt und damit eine oxidische Schutzschicht aufgebaut, die sich durch Variation des Elektroyten und der Prozessführung einstellen lässt. Ein wichtiger Kennwert ist dabei die Schichtdicke.
  • Verbesserter Korrosionsschutz und geringer Einfluss auf die Maßhaltigkeit
  • Weite Auswahl an Farben und gute Einstellbarkeit der Schichtdicke
  • Vorsicht: Die Eloxalschicht ist nichtleitend. Zudem lassen sich die vielzahligen Aluminium-Legierungen nur unterschiedlich gut eloxieren.

Chromatieren

Welche Werkstoffe kann man chromatieren? Das Chromatieren lässt sich vorwiegend bei Aluminiumlegierungen und Zink einsetzen.

  • Beim Chromatieren werden die Metallbauteile in Chromsäure behandelt. Dabei bilden sich an der Oberfläche sog. Chromate, die anorganische Verbindungen aus Chrom und Metallionen des Substrats darstellen. Bei Nutzung von Chrom-IV-freien Lösungen spricht man vom „Passivieren“.
  • Verbesserter Korrosionsschutz bis ca. 80°C
  • Gut geeignet zur Vorbereitung von Lackierungen als Haftgrund
  • Vorsicht: Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (EU Altautoverordnung, RoHS Richtlinie) dürfen Chromatierungen, die krebserregende, Cr (VI)-Verbindungen enthalten, seit dem 01. Juli 2007 in der Automobilindustrie und vielen anderen Bereichen nicht mehr verwendet werden.

Gleitschleifen

Welche Werkstoffe kann man gleitschleifen? Fast alle Werkstoffe.

  • Beim Gleitschleifen werden die Bauteile mit Schleifkörper in einen rotierenden Behälter gegeben. Durch die Relativbewegung zwischen Bauteilen und Schleifkörpern werden Kanten entschärft, Kanten verrundet und das Bauteil geglättet.
  • Entgraten scharfer Kanten
  • Matte Oberflächen

Elektropolieren

Welche Werkstoffe kann man elektropolieren? Leitfähige Werkstoffe, vorzugsweise Edelstähle, Messing, Kupfer, Titanlegierungen

  • Beim Elektropolieren werden die zu polierenden Werkstücke in einer elektrochemischen Zelle als Anode geschaltet. Durch den Abtrag von Graten und Unebenheiten enstehen glänzende, polierte Oberflächen.
  • Glänzende Oberfläche mit minimalen Abtrag am Werkstück, damit auch sehr gute Maßhaltigkeit
  • Geringe Oberflächenrauhigkeiten und damit verringerte Reibkoeffizienten.
  • Nochmals verbesserte Korrosionsbeständigkeit bei Edelstählen
  • Keine mechanische oder thermische Belastung des zu polierenden Bauteils

Phosphatieren

Das Phosphatieren ist einsetzbar auf Stahl, Eisenwerkstoffen, Zink und Aluminium

  • Beim Phosphatieren bilden Metallbauteile durch die Einwirkung von Phosphat-Lösungen chemisch eine sog. „Konversionsschicht“. Die Einwirkung erfolgt durch Sprühauftrag oder im Tauchverfahren
  • Verbesserter Korrosionsschutz, verminderter Verschleiß und Reibungskoeffizienten
  • Kann aufgrund der mikroporösen bzw. mikrokappilaren Oberfläche als Grundlage für die Lackierung genutzt werden
  • Vorsicht: Hoher elektrischer Widerstand durch das Phosphatieren an der Oberfläche

Oxidieren / Dampfanlassen

Oxidierbare Werkstoffe: Das Oxidieren wird bei Metallteilen aus Stahl eingesetzt.

  • Das Oxidieren („Dampfanlassen“, umgangssprachlich auch „Schwärzen von Stahl“) wird in der Regel in Kombination mit Nitrierverfahren eingesetzt. Dabei wird das Bauteil mit Dampf beaufschlagt, der Eisenanteil somit oxidiert und eine Korrosionsschutzschicht hergestellt.
  • Verbesserte Gleiteigenschaften durch verringerten Reibkoeffizienten und hohe Randschichthärte
  • Oberflächen, die oxidiert wurden sehen brünierten Oberflächen ähnlich (farblich antrazit-schwarz), sind aber korrosionsbeständiger

Harteloxieren

Werkstoffe: Aluminium und geeignete Aluminiumlegierungen.

  • Harteloxieren ist eine elektrochemische Behandlung, bei der eine besonders harte und verschleißfeste Oxidschicht auf der Aluminiumoberfläche erzeugt wird. Im Vergleich zum klassischen Eloxieren entsteht eine dickere, robustere Schutzschicht mit hoher Beständigkeit gegen Abrieb und Korrosion.
  • Erhöhte Verschleißfestigkeit der Bauteile
  • Verbesserter Korrosionsschutz bei Aluminiumteilen

Kunststoffpolitur

Werkstoffe: Geeignete Kunststoffe, insbesondere transparente oder optisch relevante Kunststoffbauteile.

  • Die Kunststoffpolitur dient der Glättung und optischen Aufwertung von Kunststoffoberflächen. Dabei werden feine Bearbeitungsspuren, matte Bereiche oder leichte Oberflächenunregelmäßigkeiten reduziert, um eine klarere und hochwertigere Oberfläche zu erzielen.
  • Verbesserte optische Qualität der Kunststoffoberfläche
  • Reduzierung feiner Kratzer und Bearbeitungsspuren

Tri-Chrome Passivierung, z. B. Surtech 650

Werkstoffe: Aluminium und geeignete Aluminiumlegierungen.

  • Die Tri-Chrome Passivierung ist eine chrom(VI)-freie Oberflächenbehandlung für Aluminium. Sie erzeugt eine dünne Konversionsschicht, die den Korrosionsschutz verbessert und gleichzeitig die elektrische Leitfähigkeit der Oberfläche weitgehend erhält.
  • Verbesserter Korrosionsschutz bei Aluminiumbauteilen
  • Chrom(VI)-freie Alternative zu klassischen Chromatierungen

Bürsten

Werkstoffe: Metalle wie Edelstahl, Aluminium, Stahl und Messing.

  • Beim Bürsten wird die Oberfläche mechanisch mit Schleif- oder Bürstwerkzeugen bearbeitet. Dadurch entsteht eine gleichmäßige, gerichtete Oberflächenstruktur, die Bearbeitungsspuren reduziert und dem Bauteil eine hochwertige technische Optik verleiht.
  • Gleichmäßige, gerichtete Oberflächenstruktur
  • Optische Aufwertung von Sicht- und Designbauteilen

Passivieren

Werkstoffe: Edelstahl, Aluminium und weitere geeignete korrosionsbeständige Werkstoffe.

  • Beim Passivieren wird die Oberfläche chemisch behandelt, um die natürliche Schutzschicht des Werkstoffs zu verbessern oder gezielt aufzubauen. Besonders bei Edelstahl unterstützt die Behandlung die Ausbildung einer stabilen, korrosionsbeständigen Passivschicht.
  • Verbesserter Korrosionsschutz
  • Entfernung freier Eisenpartikel und Aktivierung der Schutzschicht
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Beschichtungen für CNC-bearbeitete Teile

Verchromen

Das Verchromen ist einsetzbar bei Stählen, Aluminium, Buntmetallen und deren Legierungen sowie Kunststoffbauteilen.

  • Verchromungen werden galvanotechnisch hergestellt. Dabei wird das Chrom aus einer Chromsalz-Basis abgeschieden.
  • Glänzende und matte Ausführung möglich
  • Einsatz hauptsächlich für dekorative Einsatzbereiche, für technische Anwendungen wird eher auf das Hartverchromen (siehe rechts) zurückgegriffen
  • Durch das Verchromen wird die Oberfläche geglättet und damit die Gleiteigenschaften verbessert und die Chemikalien- und Korrosionsbeständigkeit erhöht.

Hartverchromen

Hartverchromen ist einsetzbar bei sämtlichen Stählen, Aluminium, Buntmetallen und deren Legierungen.

  • Hartverchromungen werden galvanotechnisch hergestellt. Dabei wird das Chrom aus einer Chromsalz-Basis abgeschieden.
  • Einsatz vor allem als Schutz vor Verschleiß und zur Reduktion der Haftung, daher auch erhöhte Schichtdicke von bis zu mehreren Millimetern gegenübern dem optischen Glanzverchromen
  • Gute Reinigbarkeit der Komponenten

Verzinken

Verzinken kann eingesetzt werden bei niedrig legierten Stählen, Federstählen, gehärtete Stählen, Buntmetalle

  • Verzinkungen werden durch eine galvanische Zinkabscheidung in sauren oder alkalischen Elektrolyten erzeugt.
  • Verzinken führt zu einer doppelten Korrosionsschutzwirkung, da sowohl ein Zinküberzug das Bauteil vor Korrosion schützt, andererseits Zink auch als Opferkathode gegenüber dem edleren Eisen wirkt.
  • Schutz gegen Korrosion, Angriff von Schmierstoffen, Lösungsmitteln, thermisch beständig

Vernickeln

Vernickeln kann man Stahl, Edelstahl, Aluminium, Buntmetalle

  • Der Nickelüberzug wird beim Vernickeln von Metallbauteilen elektrolytisch aus nickelsalzhaltigen, wässrigen Lösungen, sogenannten Nickelelektrolyten hergestellt.
  • Beständigkeit gegen Säuren, Basen (allerdings nicht gegen beispielsweise nicht gegen Salpetersäure, konzentrierte Salzsäure oder Ammoniak)
  • Hohe Korrosionsbeständigkeit
  • Elektrisch leitfähige Beschichtung

Pulverbeschichten

Pulverbeschichten kann man Metallische Werkstoffe wie Stahl, Edelstahl und Aluminium.

  • Beim Pulverbeschichten wird ein elektrostatisch aufgeladenes Beschichtungspulver auf die Bauteiloberfläche aufgebracht und anschließend im Ofen eingebrannt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige, widerstandsfähige und dekorative Schutzschicht.
  • Dekorative Oberfläche in vielen Farben möglich
  • Schutz vor Korrosion, Kratzern und Umwelteinflüssen

Verzinnen

Verzinnen kann man Kupfer, Messing, Stahl und weitere geeignete metallische Werkstoffe.

  • Beim Verzinnen wird eine dünne Zinnschicht auf die Bauteiloberfläche aufgebracht. Die Schicht verbessert die Lötbarkeit, schützt vor Korrosion und kann die elektrische Kontaktierung von Bauteilen unterstützen.
  • Verbesserte Lötbarkeit und elektrische Kontaktierbarkeit
  • Korrosionsschutz durch metallische Schutzschicht

Lackieren

Metalle und Kunststoffe, abhängig von Material, Vorbehandlung und Anwendung.

  • Beim Lackieren wird eine flüssige Beschichtung auf die Bauteiloberfläche aufgebracht und anschließend getrocknet oder ausgehärtet. Lackierungen können funktionale Schutzaufgaben erfüllen und gleichzeitig Farbe, Glanzgrad und Optik des Bauteils definieren.
  • Individuelle Farb- und Oberflächengestaltung
  • Schutz vor Korrosion, Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen
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Kennzeichnung, Beschriftung und Diverses

Lasergravur

Als Alternative zum Einfräsen bieten wir die Lasergravur für Bauteilbezeichnungen, Seriennummern und andere Informationen an. Aber auch Logos und Grafiken können auf das Bauteil aufgebracht werden.

  • Kostengünstig und flexibles Verfahren
  • Da die Gravur durch Verfärbung der Oberfläche entsteht, wird die Maßhaltigkeit und Ebenheit der Gravurfläche nur minimalst beeinflusst (gegenüber dem Einfräsen kein Materialabtrag)

Ultraschallreinigung

Sollen die CNC-Bauteile frei von Fetten, Schneidölen und anderen Verschmutzungen sein, bietet sich das Ultraschallreinigen an. Hochfrequente Schwingungen im Reinigungsbad lösen dabei zuverlässig Verunreinigungen am Bauteil.

  • Kostengünstig
  • Für nahezu alle Werkstoffe einsetzbar
  • Keine Beeinfussung der Bauteile bezüglich Maßhaltigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und mechanischer Belastbarkeit

Gefräste Gravur

Metalle und Kunststoffe, abhängig von Geometrie, Material und gewünschter Gravurtiefe.

  • Bei der gefrästen Gravur werden Schriftzüge, Nummern, Logos oder Markierungen mechanisch in die Bauteiloberfläche eingebracht. Die Gravur ist dauerhaft, gut lesbar und eignet sich besonders für funktionale Kennzeichnungen oder individuelle Beschriftungen.
  • Dauerhafte Kennzeichnung direkt im Bauteil
  • Geeignet für Seriennummern, Logos und technische Markierungen

Einzelverpackung

Nahezu alle CNC-Fräs- und Drehteile, insbesondere empfindliche oder hochwertige Bauteile.

  • Bei der Einzelverpackung werden Bauteile separat verpackt, um Kontaktstellen, Kratzer oder Transportschäden zu vermeiden. Dies ist besonders sinnvoll bei Sichtteilen, beschichteten Komponenten oder empfindlichen Oberflächen.
  • Schutz vor Kratzern und Beschädigungen beim Transport
  • Saubere Trennung und einfache Zuordnung einzelner Bauteile
Digitale CNC Fertigung

Frästeile Herstellung mit 10 Klicks. Vergleichen Sie in 2-3 Minuten

Mit unserer Online-Plattform sind wir der führende Online-Lohnfertiger für maßhaltige Frästeile aus Aluminium, Stahl und Edelstahl in Deutschland. Durch die 3D-CAD-Modell basierte Analyse der Dreh- und Frästeile können wir Ihnen 24 Stunden am Tag mühelos die Bestellung Ihrer Frästeile ab Stückzahl 1 anbieten. Durch unsere Plattform haben wir stets verfügbare Ressourcen für Ihren Fertigungsauftrag.

Für Forschungs- und Entwicklungsabteilungen vom Großunternehmen bis zum Startups fertigen wir hoch genaue CNC-Zeichnungsteile. Unser Anspruch ist dabei stets Kompetenz, Agilität und Lösungsorientierung zu bieten.

Intelligenter beschaffen:  Manufacturing as a Service